Wie funktioniert das Radio? - Студенческий научный форум

XII Международная студенческая научная конференция Студенческий научный форум - 2020

Wie funktioniert das Radio?

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Wie funktioniert das Radio?

 

Mittler zwischen Sender und Empfangsantenne sind elektromagnetische Wellen. Sie entstehen, weil der Sender eine hochfrequente Wechselspannung erzeugt, die auf die Antenne gegeben wird. Um sie herum baut sich ein frequenzabhängiges elektrisches und magnetisches Feld auf. Das ist nichts Besonderes, denn wir finden solche Felder um jeden stromdurchflossenen Leiter. Wesentlich bei einer Sendeantenne ist, daß sich die Felder vom Strahler lösen und mit Lichtgeschwindigkeit in den Raum hinauswandern. Es sind also hochfrequente Wechselspannungen, die elektromagnetische Wellen erzeugen und uns den Rundfunkempfang ermöglichen.
Jeder Sender strahlt Wellen einer anderen Frequenz aus. Diese Frequenzen sind international vereinbart und verteilen sich auf die folgenden Bereiche:
Langwelle: 160 bis 265 kHz,
Mittelwelle: 545 bis 550 kHz,
Kurzwelle: 6 bis 25 MHz, und seit einiger Zeit auch Ultrakurzwelle: 30 bis 300 MHz. Die elektromagnetischen Wellen benutzen wir als Träger der Information. Durch geeignete Einrichtungen werden sie so verändert, daß sie als Übermittler des vom Sender ausgestrahlten Programms dienen. Diesen Vorgang nennt man Modulation. Wir unterscheiden zwischen Amplituden -und Frequenzmodulation.
Eine Wechselspannungsperiode setzt sich aus Wellenberg und Wellental zusammen. Der Abstand vom höchsten Punkt des Wellenberges zum tiefsten des Wellentales heißt Amplitude. Die Amplitudenmodulation geht nun so vor sich, daß die Amplitude der Hochfrequenz im Rhythmus der Darbietung schwankt, die übertragen wird. Diese klassische Modulationsart findet Anwendung im Lang-‚ Mittel-und Kurzwellenbereich. Ein anderes Verfahren ist die Frequenzmodulation. Sie wird bei dem erst nach dem letztenKrieg für den Rundfunk erschlossenen UKW-Bereich angewandt. Das charakteristischste Merkmal dieser Modulationsrat liegt darin, daß die Trägeramplitude konstant bleibt, die Frequenz jedoch im Rhythmus der zu übertragenden Darbietung schwankt. Sie pendelt gewissermaßen um einen bestimmten Wert herum und wird abwechselnd niedriger oder höher. Ein gesprochenes Wort steuert den Sender so, daß er schneller oder langsamer schwingt, wobei die Amplitude konstant bleibt.

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